Was ist Fußballgolf?
Fußballgolf verbindet zwei Sportarten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Gespielt wird wie Golf: Vom Abschlag aus soll der Ball mit möglichst wenigen Schüssen ins Ziel. Statt Schläger und Golfball nimmst du einen normalen Fußball und deinen Fuß. Vorkenntnisse brauchst du keine, wer schon mal gegen einen Ball getreten hat, kann mitspielen.
Wie eine Bahn aussieht
Eine Fußballgolf-Bahn ist ein Stück Wiese, oft 20 bis 100 Meter lang, mit Abschlag am Anfang und Ziel am Ende. Das Ziel ist je nach Anlage ein Loch im Boden, eine Röhre, ein Ring oder ein kleines Tor. Dazwischen stehen Hindernisse: Rampen, Holzbanden, Tunnel, Hügel, manchmal ein Teich. Eine Runde hat meist 18 Bahnen, große Anlagen bieten zwei Kurse mit unterschiedlicher Schwierigkeit.
Footgolf, Soccergolf, Kickgolf
Die Namen werden oft gemischt. Footgolf bezeichnet meist die Variante auf echten Golfplätzen: lange Bahnen, große Löcher im Grün, kaum Hindernisse. Soccergolf und Kickgolf sind eher Markennamen einzelner Anlagen. Gespielt wird überall nach demselben Prinzip.
In Deutschland gibt es mit dem Deutschen Fußballgolf-Verband auch eine Turnierszene mit Ranglisten und Meisterschaften. Die meisten Anlagen sind aber Ausflugsziele für Familien, Vereine und Gruppen.
Für wen es passt
Fußballgolf ist ein Spiel für draußen und für Gruppen. Kinder, Jugendmannschaften, Firmenfeiern, Junggesellenabschiede: Alle stehen auf derselben Bahn, und ein guter Schuss hängt mehr von Gefühl ab als von Kraft. 27 der 86 Anlagen, die wir kennen, bieten zusätzlich Minigolf, Swingolf, Discgolf oder Adventure Golf an.
Wann man spielen kann
Fast alle Anlagen liegen draußen und haben eine Saison, meist vom Frühjahr bis in den Herbst. Manche öffnen nur am Wochenende oder nach Anmeldung. Die Angaben, die wir kennen, stehen bei jeder Anlage unter „Saison“. Vor dem Besuch lohnt ein Blick auf die Website des Betreibers.
Die Regeln im Detail findest du unter Fußballgolf-Regeln einfach erklärt, praktische Tipps unter Schuhe, Kleidung, Dauer.